Jährlich kommen in Österreich rund 100.000 Immobilien auf den Markt, rund 28 Milliarden Euro werden mit begehrtem Wohnraum umgesetzt.

Der österreichische Immobilienmarkt boomt. Die Nachfrage nach Wohnungen bleibt hoch, vor allem in Wien, Graz und Salzburg. Die Zahl der Mietwohnungen steigt, während die Zahl der (verkaufbaren) Grundstücke abnimmt. Freistehende Häuser verschwinden immer mehr aus dem Stadtbild. Das ist einerseits bedauerlich, denn es ist eine begehrte Lebensform. Aber aus ökologischer Sicht spricht viel für den zunehmenden Wohnungsbau in den Städten, der Wohnraum für mehr Menschen schaffen kann.

Spannende Fortschritte gibt es auch in den Bundesländern. In Wien zum Beispiel geht der Trend zur Nutzung von gebrauchten Wohnungen. Angesichts der steigenden Preise für Neubauwohnungen bevorzugen viele Kaufinteressenten den Erwerb günstigerer Gebrauchtwohnungen. Wenn Sie also eine solche gebrauchte Wohnung besitzen, aber nicht darin wohnen, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, die Immobilie sofort zu verkaufen und den Verkaufserlös in eine neue Anlagewohnung in guter Lage zu investieren.

In Oberösterreich stagnieren die wirtschafts- und strukturschwachen Randregionen, während die Preise im Ballungsraum und in Gebieten mit positiver Wirtschaftsentwicklung weiter steigen dürften. Dort wird der Markt durch den Neubau getrieben, der wiederum durch stark steigende Baukosten angeheizt wird. Bei den Zweitwohnungen übersteigt die Nachfrage das Angebot bei weitem.

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Ähnlich die Lage in Kärnten. Es gibt einen starken Trend der ununterbrochenen Abwanderung in den Kärntner Zentralraum und die Abwanderung aus den entlegeneren Tälern Kärntens. Dies hat fast ausschließlich Klagenfurt und Villach begünstigt, die am Rande der beiden Städte einen wahren Bauboom erlebt haben. Das Positive: Der milliardenschwere Ausbau des Infineon-Werks in Firach hat für Aufbruchstimmung gesorgt.

Insgesamt ist der österreichische Immobilienmarkt im Wachstum begriffen. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch und die Preise steigen weiter. In Ballungsräumen und Gebieten mit günstiger wirtschaftlicher Entwicklung sind weitere Preissteigerungen möglich.

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(Quelle: meinbezirk.at)

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